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Fahrradtouren der SHH 2009
Der Sommer ging wieder schnell vorbei, und es ist Zeit für ein kurzes Resümee. Alle Touren sind erfreulicherweise gut verlaufen, ohne Unfälle oder größere Pannen. Und auch der Wettergott war uns wohl gesonnen; nur die Tour nach Wilhelmsbad musste wegen Schlechtwetter abgesagt werden und wird im nächsten Jahr nachgeholt. Auch die große Maintour zum Schwalbennest fiel einem starken Gewitterregen zum Opfer. Die Tour „Kultur und Natur“ nach Frankfurt-Höchst wäre fast gescheitert, Herr Richter musste einen sehr kurzfristigen aber wichtigen Arzttermin wahrnehmen. Aber die am Treffpunkt versammelten Teilnehmer haben die Tour erfolgreich in Angriff genommen. Dies zeigt, dass unsere Radler auch ohne Führung den Weg finden.
Ein kurzer Bericht über die Touren von Frau Glöckner
Beste Wetterbedingungen hatten wir bei unserer Fahrt zur Kahlquelle. Bereits um 9 Uhr trafen wir uns und radelten nach Kahl, wo wir zwei Stunden später den Zug ins Kahltal nahmen. 12 Uhr erreichten wir Schöllkrippen und folgten per Rad der Kahl von dort bis zu ihren beiden Quellen. In der nahe gelegenen Bamberger Mühle gab es ein ausgiebiges Mittagessen, bevor wir uns gegen 14.30 Uhr auf den Rückweg machten. Wir fuhren dem Fluss entlang, passierten die Orte Kleinkahl, Schöllkrippen, Schimborn und nahmen ab Mömbris wieder den Zug, der uns zurück nach Kahl brachte. Von dort fuhren wir über Seligenstadt, wo wir uns noch mit einem Eis stärkten, nach Heusenstamm, das wir gegen 19 Uhr nach etwa 60 mit dem Rad zurückgelegten Kilometern erreichten. Es war ein langer Tag, aber alle Teilnehmer waren sehr zufrieden und voller Eindrücke..
In angenehmer Erinnerung bleibt sicher auch unsere Tour auf dem 2006 eröffneten Kulturradweg „Kurmainzer Herz“, der an 16 Stationen die gemeinsame Geschichte der Orte Seligenstadt, Klein-Welzheim, Großwelzheim, Dettingen, Mainflingen, Zellhausen und Froschhausen unter der Herrschaft der Kurfürsten von Mainz dokumentiert. Wir fuhren über Dudenhofen in Richtung Zellhausen und erreichten den (mit blauem Schiffchen) beschilderten Weg nahe dem Wasserwerk Seligenstadt am Schachenbrunnen, einer früheren Viehtränke. Vorbei an einer Gedenktafel, die an die bis 1816 existierende Zellkirche erinnert, kamen wir nach Zellhausen, wo man das Geburtshaus der Flugpionierin Käthe Paulus findet und wir in der Gaststätte am Zellhäuser See ein hervorragendes Mittagessen serviert bekamen. Unser Weg führte weiter über Mainflingen und die Kilianusbrücke nach Dettingen (hier fand 1743 eine Schlacht statt, bei der sich 50000 Franzosen und 60000 Soldaten einer Koalitionsarmee auf den beiden Mainufern gegenüberstanden), am „Karlstein“ (ein Gedenkstein für eine historische Grenzmarke) vorbei nach Großwelzheim. Die Bonifatiuskirche, nächste Station des Kulturradwegs, war leider wegen Renovierung geschlossen, wird aber sicher Ziel einer der Touren im nächsten Jahr werden. Wir kehrten an diesem Tag über Seligenstadt, wo noch das Wasserschloss in Klein-Welzheim auf der Strecke liegt, nach Heusenstamm zurück. Die Touren von Herrn Kahnt wurden gut angenommen, schade, dass die große Maintour im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, neuer Versuch in 2010. So blieb es bei Kaffeefahrten in die nähere Umgebung. Dafür war die 2 Tagestour ein voller Erfolg. Mit der Bahn ging es von Heusenstamm nach Wetzlar, Start zum Lahntalradweg. Das Wetter war traumhaft. Wer gedacht hatte, es geht immer am Fluss entlang, hatte sich getäuscht, ein paar Anstiege waren auch dabei. Die Mittagspause bei einem Italiener verbrachten wir mit Blick auf das Weilburger Schloss, dann ging es weiter zum Etappenziel Limburg mit seiner wunderschönen Altstadt. Am nächsten Tag natürlich bei Sonnenschein ging es weiter über Diez mit dem Schloss Oranienstein. Dies war früher der Sitz eines Neffen von Wilhelm von Oranien und von ihm stammt in direkter Linie die heutige Königin Beatrix ab. Die Flusslandschaft wurde immer schöner. Über Nassau und Bad Ems erreichten wir Lahnstein an der Mündung der Lahn in den Rhein. Es wurde dann noch bis Boppard geradelt. Dort fuhren wir mit der Bahn bis Offenbach und weil das Radfahren soviel Spaß gemacht hat, fuhren wir die letzten Kilometer mit dem Rad bis Heusenstamm. Alle waren sich einig, nächstes Jahr machen wir wieder eine größere Tour.
Auch im nächsten Jahr werden wir versuchen, wieder interessante Ziele auszusuchen und hoffen auf Wetterglück und rege Teilnahme.
Ursula Glöckner und Joachim Kahnt
Zum Schluss noch eine Bitte.Wie es so schön heißt „aus gegebenem Anlass“ sollten alle interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer ihre Telefonnummer dem Büro der Seniorenhilfe mitteilen, damit bei Ausfall einer Tour oder Terminänderung einer Tour Kontakt aufgenommen werden kann.
Telefon Seniorenhilfe 06104/1711
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